Feuerwehr Plettenberg kämpft an einem hektischen Wochenende gegen Brände und Gefahrstoffe
Jana FuchsFeuerwehr Plettenberg kämpft an einem hektischen Wochenende gegen Brände und Gefahrstoffe
Rettungskräfte in Plettenberg und Umgebung hatten ein arbeitsreiches Wochenende
Die Einsatzkräfte in Plettenberg und der Region waren am Wochenende stark gefordert. Feuerwehrleute rückten zu mehreren Einsätzen aus, darunter Brände, Ausläufe von Gefahrstoffen und ein Verkehrsunfall. Die Teams der Hauptwache und der örtlichen Wehren gingen jede Lage zügig an.
Schon in den frühen Morgenstunden des Sonntags unterstützten Feuerwehrkräfte der Hauptwache um 0:36 Uhr Rettungssanitäter. Sie halfen bei der Verladung eines Patienten in einen Krankenwagen, bevor sie zu weiteren Einsätzen ausgerückt sind.
Auf der Scharnhorststraße wurde ein Austritt gefährlicher Stoffe gemeldet. Die Hauptfeuerwache übernahm die Lage und sicherte das Gebiet ab. Später erforderte ein Ölunfall auf der Ernst-Moritz-Arndt-Straße erneut ihren Einsatz.
In Bödinghausen bekämpfte die Feuerwehr Plettenberg einen Brand in einem Mehrfamilienhaus. Drei mobilitätseingeschränkte Bewohner konnten aus dem Gebäude gerettet werden. Mit Atemschutz ausgerüstete Einsatzkräfte löschten schnell einen kleinen Feuerherd im Flur.
Unterdessen brach in der Nähe der alten Lennebrücke an einem Radweg ein Flächenbrand aus. Die Feuerwehr konnte die Flammen eindämmen und löschen, bevor sie sich weiter ausbreiteten. Ein separates Grasfeuer auf der Brauckstraße war bei Eintreffen der Kräfte bereits erloschen – Anwohner hatten schnell reagiert.
Ein Wohnungsbrandmelder löste auf der Graf-Engelbert-Straße aus, doch es stellte sich heraus, dass kein Feuer vorlag. Auf der K5 in Richtung Plettenberg benötigten zwei verunfallte Fahrzeuge die Hilfe der Feuerwehr. Zudem führte die Feuerwehr Plettenberg im Industriegebiet Köbbinghausen eine groß angelegte Übung durch, an der alle Einheiten beteiligt waren.
Das Wochenende brachte eine Mischung aus echten Notfällen und Vorsorgemaßnahmen mit sich. Die Feuerwehrleute bewältigten Brände, Ausläufe und Rettungseinsätze und nutzten die Zeit zudem für wichtige Trainings. Alle gemeldeten Vorfälle konnten ohne schwere Verletzungen oder längere Beeinträchtigungen abgeschlossen werden.






