26 April 2026, 10:05

Festnahme am Dortmunder Hauptbahnhof: Algerier mit verstecktem Bargeld und Einreiseverbot

Menschen mit Gepäck durch einen Bahnhof mit Hinweistafeln und Deckenbeleuchtung.

Festnahme am Dortmunder Hauptbahnhof: Algerier mit verstecktem Bargeld und Einreiseverbot

Am 7. August wurde ein 26-jähriger Algerier am Dortmunder Hauptbahnhof festgenommen, nachdem die Polizei ihn ohne gültiges Ticket in einem Zug antraf. Bei der Kontrolle entdeckten Beamte zudem eine größere Bargeldsumme, die er in seinem Schuh versteckt hatte – was Fragen nach der Herkunft des Geldes aufwarf. Gegen den Mann lag bereits ein Einreiseverbot vor, das von den Hamburger Ausländerbehörden verhängt worden war.

Der Vorfall ereignete sich, als Bundespolizisten den ICE 100 von Köln nach Dortmund kontrollierten. Sie identifizierten den Mann als Schwarzfahrer und nahmen ihn zur Befragung in Gewahrsam. Bei einer Durchsuchung fanden die Beamten etwa 6.800 Euro, die unter der Einlegesohle seines rechten Schuhs versteckt waren.

Der 26-Jährige konnte nicht plausibel erklären, woher das Geld stammte, und verfügte über keine Belege. Daraufhin wurden 6.000 Euro als mutmaßlich illegal erwirtschaftet beschlagnahmt, während ihm die verbleibenden 800 Euro belassen wurden. Später bestätigten die Behörden einen bestehenden Haftbefehl gegen ihn – ausgelöst durch ein früheres Einreiseverbot der Hamburger Ausländerbehörde.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Nach der Festnahme wurde der Mann in die zentrale Polizeigewahrsamszelle in Dortmund überstellt. Die Ausländerbehörde übernahm anschließend den Fall zur weiteren Bearbeitung.

Ihm drohen nun Ermittlungen wegen Schwarzfahrens und illegalen Aufenthalts in Deutschland. Das beschlagnahmte Bargeld bleibt vorerst im Rahmen der laufenden Untersuchungen sichergestellt. Sein Fall wird nach den geltenden aufenthaltsrechtlichen Vorschriften weiterverfolgt.

Quelle