FernUni eröffnet Hightech-Zentrum für virtuelle Zusammenarbeit und digitale Innovation
Jana FuchsFernUni eröffnet Hightech-Zentrum für virtuelle Zusammenarbeit und digitale Innovation
Die FernUniversität hat das Immersive Collaboration Hub eröffnet, ein neues Zentrum für fortschrittliche digitale Technologien. Finanziert wird es vor allem vom Land Nordrhein-Westfalen. Die Einrichtung soll Lehre, Forschung und die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft fördern.
Das Hub ist mit modernster Technik ausgestattet. Dazu gehören VR- und AR-Brillen, ein holografisches Display, ein Ganzkörperscanner, 3D-Drucker sowie Hochleistungsrechner. Das holografische Display erzeugt realistische 3D-Projektionen von Objekten oder Personen. Der Ganzkörperscanner erfasst hingegen in Sekunden über 200 Aufnahmen, um präzise virtuelle Avatare zu erstellen.
Genutzt wird der Raum von Lehrenden, Studierenden, lokalen Unternehmen und Bildungseinrichtungen. Gemeinsam arbeiten sie an Projekten zu digitalen Anwendungen. Auch Unternehmen aus der Region können das Hub nutzen, um VR- und AR-Lösungen für den praktischen Einsatz zu testen.
Das Hub ist Teil eines größeren Netzwerks. Es verbindet Startup-Partner, Multiplikatoren und junge Unternehmen. Zudem unterstützt es den Forschungsverbund Arbeit – Bildung – Digitalisierung, der die digitale Transformation von Arbeitsplätzen untersucht.
Prof. Ada Pellert, Präsidentin der FernUniversität, sieht im Hub einen wichtigen Baustein für Bildung und Forschung. Staatssekretär Matthias Heidmeier ist überzeugt, dass die Einrichtung durch digitale Innovationen dazu beitragen wird, den Fachkräftemangel zu bekämpfen. Das Zentrum steht nun für Kooperationen und Entwicklungsprojekte offen.






