08 June 2026, 06:04

Düsseldorfer Polizei startet harten Schlag gegen Rasen und Verkehrsrowdys

Düsseldorf: Über 600 Geschwindigkeitsüberschreitungen und mehrere Anklagen gegen AG-Tuning im Rahmen der Polizei-Aktion #LEBEN

Düsseldorfer Polizei startet harten Schlag gegen Rasen und Verkehrsrowdys

Düsseldorfer Polizei beteiligt sich an landesweiter Kampagne gegen Rasen und rücksichtsloses Fahren

Die Düsseldorfer Polizei hat sich einer landesweiten Aktion gegen gefährliches Fahren und Geschwindigkeitsüberschreitungen angeschlossen. Die unter dem Motto #LEBEN stehende Initiative umfasst Straßenkontrollen, Aufklärungskampagnen und harte Strafen für Verkehrsverstöße. Im Rahmen der verschärften Maßnahmen richteten Beamte am Corneliusplatz einen Kontrollposten ein, wo sie an nur einem Tag zahlreiche Bußgelder verhängten und Verstöße ahndeten.

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Die Kampagne wurde von Verkehrsexperten entwickelt, darunter Beamte des Verkehrsdienstes, der Kommissariate und der Direktionen. Um Aufmerksamkeit zu erregen, wurden am Corneliusplatz große Buchstaben mit der Aufschrift #LEBEN aufgestellt – begleitet von einem Unfallwagen, der die Folgen von Leichtsinn im Straßenverkehr verdeutlichen soll. Mobile Einheiten lenkten Autofahrer mit dem Slogan #VerantwortungBremstRaserei an den Standort.

Bei Kontrollen auf der A44 registrierte die Polizei 300 Tempoverschreitungen, die zu 261 Bußgeldbescheiden führten. Davon betrafen 56 besonders schwere Geschwindigkeitsverstöße, bei denen drei Fahrern voraussichtlich ein vorübergehendes Fahrverbot droht. Am Corneliusplatz stellten die Beamten vier Verkehrsordnungswidrigkeiten fest, verhängten 18 Ordnungswidrigkeitenanzeigen und ordneten drei Fahrzeugsicherstellungen an.

Eine 38-jährige Deutsche wurde ohne gültigen Führerschein am Steuer erwischt – ihr war die Fahrerlaubnis zuvor entzogen worden. Gegen sie und den Fahrzeughalter wurden strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet. NRW-Innenminister Herbert Reul betonte, dass konsequente Bestrafung von Verkehrsverstößen entscheidend sei, um die Unfallzahlen zu senken.

Die Kampagne verbindet Repression mit Prävention, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Die Polizeimaßnahmen führten zu Bußgeldern, Fahrverboten und Strafanzeigen bei schweren Verstößen. Die Initiative läuft im Rahmen umfassender Bemühungen weiter, um Verkehrsrisiken in ganz Nordrhein-Westfalen zu verringern.

Quelle