Düsseldorf sagt Bargeld in Bürgerämtern fast komplett adieu
Düsseldorf stellt meisten Bezirksbürgerämter auf bargeldlose Zahlungen um
Ab dem 1. November akzeptieren die meisten Bezirksbürgerämter in Düsseldorf keine Bargeldzahlungen mehr. Lediglich zwei Standorte werden weiterhin Banknoten und Münzen annehmen. Laut Stadtverwaltung soll die Umstellung die Dienstleistungen beschleunigen und durch die vollständige Digitalisierung die Sicherheit erhöhen.
Ein Probebetrieb für bargeldlose Zahlungen war bereits im März 2024 in mehreren Düsseldorfer Ämtern gestartet worden. In dieser Phase stieg der Anteil digitaler Transaktionen von 90 auf fast 98 Prozent. Bürger:innen konnten mit Giro- oder Kreditkarten sowie mobilen Zahlungsdiensten wie Google Pay und Apple Pay bezahlen.
Ab sofort ist die bargeldlose Zahlung in allen Bezirksämtern verpflichtend – mit einer Ausnahme: Die Zweigstelle in der Willi-Becker-Allee nimmt weiterhin Bargeld an. Zudem bleiben im Servicecenter am Hauptbahnhof Termine für Barzahlungen möglich.
Stellvertretender Bürgermeister Olaf Wagner bezeichnete den Schritt als zentralen Baustein für eine digitale Verwaltung. Ohne Bargeld ließen sich Abläufe effizienter gestalten und die Risiken im Umgang mit Geld vor Ort verringern.
Das neue System bedeutet, dass die meisten Bürger:innen für städtische Dienstleistungen nun auf Kartenzahlung oder mobile Bezahlmethoden angewiesen sind. Zwar bleiben zwei Standorte für Barzahlungen offen, doch der Großteil der Ämter ist komplett auf digitale Zahlungswege umgestiegen. Die Änderung folgt auf eine erfolgreiche Testphase und soll Bearbeitungszeiten verkürzen sowie die Sicherheit erhöhen.






