25 March 2026, 00:06

DGB und Wesels OB besprechen Fachkräftemangel und faire Arbeitsbedingungen

Schwarz-weiß-Zeichnung der Union Works in Baltimore, Maryland, mit Gebäuden, Bäumen und Rauch im Hintergrund sowie Text unten.

DGB und Wesels OB besprechen Fachkräftemangel und faire Arbeitsbedingungen

Eine Delegation des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) Niederrhein traf sich am 13. März 2026 mit Wesels Oberbürgermeister, um drängende arbeitsmarkt- und wirtschaftspolitische Fragen zu erörtern. Unter der Leitung von Angelika Wagner führte die Gruppe im Rathaus Gespräche mit Oberbürgermeister Rainer Benien, bei denen regionale Herausforderungen und die künftige Zusammenarbeit im Mittelpunkt standen.

Im Fokus der Beratungen stand der Arbeitsmarkt in Wesel, wo die Arbeitslosigkeit von 7,5 Prozent im Jahr 2023 auf etwa 6,2 Prozent zu Beginn des Jahres 2026 gesunken ist. Diese positive Entwicklung ist vor allem auf das Wachstum in den Bereichen Logistik und verarbeitendes Gewerbe zurückzuführen. Dennoch bleiben Fachkräftemangel – insbesondere in technischen Berufen – sowie steigende Wohnkosten und Inflation belastende Faktoren. Hinzu kommen Hürden, mit denen migrantische Arbeitskräfte in der Region Niederrhein konfrontiert sind.

Die vom DGB angeführte Delegation unter Wagner forderte eine engere Zusammenarbeit mit lokalen Entscheidungsträgern. Zu den Prioritäten zählten die Sicherung fairer Arbeitsbedingungen, die Stärkung der Tarifbindung sowie der Ausbau sozialer Absicherung. Oberbürgermeister Benien betonte ebenfalls die Notwendigkeit einer engeren Verzahnung zwischen Stadtverwaltung, Unternehmen und Gewerkschaften, um diese Themen anzugehen.

Beide Seiten bewerteten die Gespräche als konstruktiv. Das Treffen bildete die Grundlage für einen fortlaufenden Dialog zwischen der Weseler Stadtverwaltung und den Gewerkschaften über wirtschaftliche und soziale Entwicklungen.

Die Diskussionen zeigten gemeinsame Ziele für die Belegschaft und Wirtschaft in Wesel auf. Künftige Kooperationen sollen sich auf die Bewältigung des Fachkräftemangels, die Entlastung des Wohnungsmarktes und die Integration von Migrantinnen und Migranten konzentrieren. Stadt und DGB vereinbarten, den Austausch regelmäßig fortzuführen, um diese Vorhaben zu unterstützen.

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