13 March 2026, 18:06

Bundeswehr startet großangelegte Militärübung in Mönchengladbach mit Drohnen und 80 Soldaten

Ein offenes deutsches Militärtagebuch aus dem frühen 20. Jahrhundert, gefüllt mit handgeschriebenem Text und Zahlen.

Bundeswehr startet großangelegte Militärübung in Mönchengladbach mit Drohnen und 80 Soldaten

Großangelegte Militärübung startet diesen Freitag in Mönchengladbach

Ab diesem Freitag findet in Mönchengladbach eine groß angelegte Militärübung statt. Das Landeskommando Nordrhein-Westfalen der Bundeswehr leitet die einwöchige Operation, die auf dem Gelände des ehemaligen Joint Headquarters (JHQ) Rheindahlen durchgeführt wird. Das 471 Hektar große Areal – etwa so groß wie 660 Fußballfelder – dient seit Langem als Übungsgelände für Militär und Rettungskräfte.

Die Übung beginnt am 13. März 2026 und umfasst rund 80 Soldaten, 25 Fahrzeuge und acht Drohnen. Im Mittelpunkt steht die Erprobung von Kommunikationssystemen und Abläufen unter nationalen und Bündnisverteidigungsbedingungen. Es wird keine scharfe Munition eingesetzt, lediglich Platzpatronen – dennoch müssen Anwohner mit lauten Geräuschen während der Übungen rechnen.

Die verlassene städtische Infrastruktur des ehemaligen JHQ-Geländes bietet ideale Voraussetzungen für realistische Szenarien. Dank der abgelegenen Lage ist zudem die öffentliche Sicherheit gewährleistet, weshalb dort regelmäßig Spezialeinheiten der Polizei und Katastrophenschutzteams trainieren. Die Region Mönchengladbach ist seit über 40 Jahren Schauplatz militärischer Wettbewerbe, und auch nach der Schließung der Einrichtung im Jahr 2013 finden noch vereinzelt Übungen statt.

Die Behörden bestätigten, dass keine Gefahr für die umliegenden Gemeinden besteht. Die Übung unterliegt strengen Sicherheitsvorkehrungen, und alle Aktivitäten bleiben auf das abgesicherte Gelände beschränkt.

Während der einwöchigen Operation wird die Einsatzbereitschaft der Bundeswehr in simulierten Verteidigungsszenarien überprüft. Das ehemalige JHQ Rheindahlen bleibt aufgrund seiner Größe und kontrollierten Umgebung ein zentraler Standort für militärische und zivile Notfalltrainings. Anwohner wurden informiert, dass von der Übung ausgehende Geräusche keine Bedrohung darstellen.

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