Britischer Challenger 3 besteht erste Schießtests in Norddeutschland mit Bravour
Jana FuchsBritischer Challenger 3 besteht erste Schießtests in Norddeutschland mit Bravour
Die britische Armee hat erfolgreich Schießtests mit ihrem neuen Kampfpanzer Challenger 3 abgeschlossen. Die Erprobungen fanden in Norddeutschland statt – kurz nach dem Besuch von Premierminister Rishi Sunak in Berlin. Der Panzer gilt als das tödlichste und überlebensfähigste Modell, das jemals von der britischen Armee eingesetzt wurde.
Bei den Qualifikationsschießen feuerte der Challenger 3 erstmals Geschosse auf Ziele in unterschiedlichen Entfernungen ab. Die Tests dienten der Überprüfung der Präzision seiner hochmodernen Systeme. Der Panzer verfügt über einen neuen Turm mit einer leistungsstarken Glattrohrkanone, verbesserte Sensoren, stärkeren Panzerungsschutz und ein Aktives Schutzsystem (Active Protection System).
Verteidigungsminister Grant Shapps besuchte kürzlich den neuesten von acht Prototypen im Werk des Herstellers RBSL (Rheinmetall BAE Systems Land) in Telford. Das Unternehmen liefert den Challenger 3 im Rahmen eines Auftrags über 800 Millionen Pfund. Das Programm sichert Hunderten von Arbeitsplätzen in Großbritannien – allein bei RBSL sind fast 300 Beschäftigte beteiligt, weitere 450 verteilen sich auf Standorte im ganzen Land.
Der Challenger 3 soll bis mindestens 2040 der Hauptkampfpanzer der britischen Armee bleiben. Die Tests in Deutschland unterstreichen die engen Verteidigungskooperationen zwischen dem Vereinigten Königreich und Deutschland. Der bilaterale Handel zwischen den beiden größten Volkswirtschaften Europas erreichte im vergangenen Jahr ein Volumen von 147,7 Milliarden Pfund. Mit den erfolgreichen Erprobungen rückt die volle Einsatzbereitschaft des Challenger 3 einen Schritt näher.






