17 June 2026, 17:17

Blessing fordert mehr Privatwirtschaft in Deutschlands Infrastrukturplänen und warnt vor Investorenflucht

Blessing ruft nach mehr privaten Investitionen in die Infrastruktur

Blessing fordert mehr Privatwirtschaft in Deutschlands Infrastrukturplänen und warnt vor Investorenflucht

Martin Blessing, der Investitionsbeauftragte Deutschlands und Berater von Bundeskanzler Olaf Scholz, hat eine stärkere Einbindung der Privatwirtschaft in die Infrastrukturpläne des Landes gefordert. Gleichzeitig übt er Kritik an der Handhabung öffentlicher Mittel und der Gesundheitsreform durch die Regierung und warnt, dass die jüngste Zuversicht unter Investoren nachlasse.

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Blessing rief die Regierung dazu auf, öffentlich-private Partnerschaften effizienter zu nutzen. Er argumentierte, dass öffentliche Gelder gezielter eingesetzt werden müssten, um privates Kapital für große Projekte zu mobilisieren.

Im Gesundheitsbereich drängt er auf Nachbesserungen bei den jüngsten Reformen. Mehrere Pharmaunternehmen hätten ihre Investitionen in Deutschland zurückgefahren – ein Grund zur Sorge. Blessing schlug vor, Unternehmen, die im Land forschen oder produzieren, gegenüber solchen, die hier nur verkaufen, bevorzugt zu behandeln.

Auch die Rentenreform betonte er als zentrales Anliegen. Der Ausbau kapitalgedeckter Altersvorsorge, so Blessing, würde nicht nur einen stärkeren Kapitalmarkt fördern, sondern auch mehr Investitionen nach Deutschland lenken. Zudem müsse das Land seine führende Position in der pharmazeutischen Forschung und Entwicklung weltweit behaupten.

Seine Äußerungen unterstreichen die anhaltenden Herausforderungen, das Vertrauen der Investoren zu erhalten. Die Forderungen nach Reformen in den Bereichen Rente, Gesundheit und Infrastruktur zielen darauf ab, private Investitionen zu stärken – Schritte, die, wenn sie umgesetzt werden, die wirtschaftliche und forschungspolitische Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands festigen könnten.

Quelle