09 May 2026, 18:10

Betrüger leeren Konto einer 76-Jährigen nach Fernzugriff auf ihren PC

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen als Kostenfaktor für Familien bezeichnet.

Betrüger leeren Konto einer 76-Jährigen nach Fernzugriff auf ihren PC

76-Jährige aus Meinerzhagen verliert Geld nach Betrug mit Fernzugriff auf ihren Computer

Eine 76-jährige Frau aus Meinerzhagen ist auf Betrüger hereingefallen, die sie dazu brachten, ihnen Fernzugriff auf ihren Computer zu gewähren. Die Kriminellen gaben sich als Bankmitarbeiter aus und räumten anschließend ohne ihre Erlaubnis ihr Konto leer. Die Polizei warnt nun die Bevölkerung, wachsam gegenüber ähnlichen Maschen zu bleiben.

In einem weiteren Fall wurde auch ein örtliches Unternehmen Opfer eines Betrugs mit gefälschten Bankdaten. Beide Vorfälle unterstreichen das wachsende Risiko von Finanzbetrug in der Region.

Die ältere Dame hatte einen Anruf von einem Mann erhalten, der behauptete, Angestellter ihrer Bank zu sein. Er überredete sie, sich in ihr Online-Banking einzuloggen und ihm den Fernzugriff auf ihr Gerät zu ermöglichen. Sobald die Verbindung stand, wies er sie an, mit niemandem über das Telefonat zu sprechen.

Kurz darauf wurden ohne ihr Wissen Überweisungen und Zahlungen von ihrem Konto getätigt. Der Betrüger verschwand mit dem Geld, noch bevor sie bemerkte, was geschehen war.

In einem anderen Fall wurde ein Meinerzhagener Unternehmen von Kriminellen getäuscht, die eine E-Mail mit leicht abgeänderten Bankverbindungen verschickten. Die Nachricht behauptete, die Kontodaten eines vertrauten Geschäftspartners hätten sich geändert. Das Unternehmen überwies Rechnungsbeträge auf das gefälschte Konto und bemerkte den Betrug erst, nachdem die Geschäftsführung direkt mit dem Partner gesprochen hatte.

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Die Polizei vermutet, dass die Täter Informationen aus öffentlichen Registern oder gehackten E-Mail-Systemen beschafft haben könnten. Die Beamten warnen, dass Betrüger oft mit überzeugend wirkenden, aber falschen Angaben ihre Opfer in die Falle locken.

Die Behörden betonen, dass echte Bankmitarbeiter niemals am Telefon nach PINs, TAN-Codes oder Fernzugriff auf den Computer fragen. Die Weitergabe persönlicher oder finanzieller Daten bei unaufgeforderten Anrufen kann zu Diebstahl führen.

Die Polizei Meinerzhagen ruft Bürger und Unternehmen dazu auf, unerwartete Anfragen nach Geld oder Informationen kritisch zu prüfen. Firmen sollten Änderungen von Bankverbindungen stets über vertrauenswürdige Kanäle bestätigen, bevor sie Zahlungen tätigen.

Für Medienanfragen steht die Pressestelle des Polizeikreis Märkischer Kreis unter +49 (0)2371 9199-1220 bis -1222 oder per E-Mail unter [email protected] zur Verfügung.

Quelle