18 April 2026, 04:05

Bad Salzuflen baut moderne Anlage gegen Wasserverschmutzung durch Regenwasser

Große Gruppe von Rohren und Ventilen auf einem Gebäude auf einer Kläranlage, umgeben von Geländern, mit Fahrzeugen auf der Straße und Bäumen/Gebäuden im Hintergrund.

Bad Salzuflen baut moderne Anlage gegen Wasserverschmutzung durch Regenwasser

Bad Salzuflen geht mit neuer Regenwasserbehandlungsanlage gegen Wasserverschmutzung vor

Die Stadt Bad Salzuflen bekämpft die Gewässerverschmutzung mit einer modernen Anlage zur Reinigung von Regenwasser. Das Projekt soll Mikroplastik und giftige Schwermetalle aus dem Oberflächenabfluss filtern, bevor diese die Umwelt schädigen können. Die Bauarbeiten beginnen im Oktober 2022 an der Heerser Mühle und sollen bis März 2023 abgeschlossen sein.

Die Anlage wird das anfallende Oberflächenwasser aus mehreren wichtigen Bereichen aufbereiten, darunter die Kingspan-Straße, Teile der Oerlinghauser Straße sowie das Gewerbegebiet Im Weingarten. Das gereinigte Wasser fließt anschließend in den öffentlichen Wasserlauf Brökerbach. Das System ist darauf ausgelegt, Kunststoffpartikel und Schwermetalle zurückzuhalten und so deren Eintrag in den natürlichen Wasserkreislauf zu verhindern.

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Baubeginn am 20. Oktober 2022 – Vollsperrung der Heerser Mühle Für die Bauphase wird die Heerser Mühle für etwa acht Wochen vollständig gesperrt. Rettungs- und Einsatzfahrzeuge können das Gebiet jedoch über eine temporäre Zufahrt erreichen. Besucher des nahegelegenen Umweltbildungszentrums Heerser Mühle, des Mühlencafés oder der städtischen Verwaltungsstellen werden gebeten, außerhalb der Baustellenzone zu parken.

Nach Fertigstellung der Anlage werden alle im Zuge der Bauarbeiten entfernten Bäume ersetzt. Die Neupflanzungen erfolgen nach den Vorgaben der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Lippe.

Die neue Behandlungsanlage trägt maßgeblich zur Reduzierung der Schadstoffbelastung in Bad Salzuflens Gewässern bei. Durch die Filterung schädlicher Stoffe unterstützt sie saubere, lokale Ökosysteme. Die Inbetriebnahme ist für Anfang 2023 geplant.

Quelle