Ausschreitungen in Köln-Ehrenfeld: Fußballfans eskalieren mit Pyrotechnik und Flaschenwürfen
Noah AlbrechtAusschreitungen in Köln-Ehrenfeld: Fußballfans eskalieren mit Pyrotechnik und Flaschenwürfen
In Köln-Ehrenfeld kam es zu Ausschreitungen, als Sonderzüge mit Fußballfans eintrafen. Dabei flogen Flaschen, wurden Rauchbomben gezündet und Pyrotechnik eingesetzt. Die Polizei griff schnell ein, um die Lage unter Kontrolle zu halten.
Die ersten Zwischenfälle gab es bereits bei der Ankunft des ersten Sonderzugs in Köln-Ehrenfeld. Fans warfen Flaschen und zündeten eine Rauchbombe. Mehrere Rädelsführer erhielten daraufhin Gefährdungsanzeigen.
Ein zweiter Sonderzug traf um 11:43 Uhr ein – auch hier war während der Fahrt Pyrotechnik gezündet worden. Bei einer späteren Überprüfung stellte sich heraus, dass zwei Fensterscheiben des Zuges beschädigt worden waren. Verdächtige aus dieser Gruppe wurden identifiziert, der Polizei gemeldet und ihre Personalien in Köln festgestellt.
Zuvor war eine vermummte Gruppe von Düsseldorfer Fans mit Pyrotechnik im Gepäck per Bus am Kölner Bahnhof Weiden-West eingetroffen. Ihre Anwesenheit lockte eine örtliche Randalierergruppe an. Dank eines starken Polizeiaufgebots konnte eine direkte Konfrontation jedoch verhindert werden.
Bei der Festnahme einiger Verdächtiger kam es zu einem Angriff auf einen Polizeibeamten. Trotz der tumultartigen Szenen gab es am Bahnhof keine Verletzten.
Die Bundespolizei hat wegen aller bekannten Straftaten Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Lage blieb zwar unter Kontrolle, doch kam es zu Sachbeschädigungen und kleineren Ordnungswidrigkeiten. Die Behörden beobachten das Gebiet weiterhin, um weitere Ausschreitungen zu verhindern.
