27 March 2026, 00:06

Atommüll-Transport erreicht Ahaus trotz massiver Proteste und hoher Sicherheitsvorkehrungen

Große Gruppe von Menschen bei einer Straßendemonstration gegen Atomkraft in Deutschland, mit Schildern und Fahnen, Fahrzeugen auf der rechten Seite, Gebäuden und Bäumen im Hintergrund und einem Bogen weiter unten auf der Straße.

Atommüll-Transport erreicht Ahaus trotz massiver Proteste und hoher Sicherheitsvorkehrungen

Ein Transport mit Atommüll traf in den frühen Morgenstunden des Mittwochs in Ahaus ein, nachdem er vom Forschungszentrum Jülich aus aufgebrochen war. Der Transport, bei dem ein einzelner Castor-Behälter bewegt wurde, stieß auf Proteste von Atomkraftgegnern, die sich vor den Toren der Anlage versammelt hatten. Die Behörden setzten fast 2.400 Einsatzkräfte ein, um die Sicherheit während der Aktion zu gewährleisten.

Der Konvoi verließ Jülich gegen 10 Uhr morgens, begleitet von Strahlenschutzteams, Anti-Drohnen-Einheiten und Spezialkräften. Die Straßen zum Zwischenlager in Ahaus wurden für die Dauer der Fahrt für den öffentlichen Verkehr gesperrt. Trotz Kundgebungen entlang der Route gab es keine Zwischenfälle.

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Dieser Transport ist der erste seit 2022 – weitere 151 Castor-Behälter sollen in den kommenden Monaten noch abtransportiert werden. Oppositionspolitiker kritisieren die anhaltenden Atommülltransporte, während die Landesregierung weitere Lieferungen bestätigt hat.

Aktivisten protestierten während der gesamten Aktion und äußerten Bedenken hinsichtlich der nuklearen Sicherheit. Der Behälter erreichte Ahaus in den frühen Morgenstunden, ohne dass es zu Störungen gekommen wäre.

Mit der Ankunft des Castor-Behälters erhöht sich die Zahl der seit 2022 transportierten Behälter auf einen – 151 verbleiben noch in Jülich. Die Behörden betonten erneut ihr Engagement für umfassende Sicherheitsvorkehrungen bei künftigen Transporten. Mit weiteren Lieferungen in den kommenden Monaten ist auch mit anhaltenden Protesten zu rechnen.

Quelle