26 April 2026, 06:06

19 Feststellungen nach rechtsextremer Gewalt in Essen-Kray – Polizei ermittelt gegen Jugendliche und Erwachsene

Ein Plakat zeigt eine gewalttätige Konfrontation zwischen Aufständischen und Miliz in New York City, mit Menschen, die Waffen halten, Gebäuden im Hintergrund und Rauch, der aus ihnen aufsteigt, mit der Überschrift "New York - Der Kampf zwischen Aufständischen und Miliz."

19 Feststellungen nach rechtsextremer Gewalt in Essen-Kray – Polizei ermittelt gegen Jugendliche und Erwachsene

Polizei Essen identifiziert 19 Verdächtige nach gewaltsamen Auseinandersetzungen bei rechtsextremer Kundgebung

Bei gewaltsamen Zusammenstößen während einer rechtsextremen Demonstration am Freitagabend in Essen hat die Polizei 19 Verdächtige ermittelt. Der Vorfall ereignete sich im Stadtteil Essen-Kray, wo eine Gruppe, die die Veranstaltung mit einem Bus verließ, Gegenprotestierende angriff.

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Vier Menschen erlitten bei der Konfrontation leichte Verletzungen. Die Behörden bestätigten, dass Beamte schnell eingriffen, um die Lage unter Kontrolle zu bringen und die Personalien der Beteiligten festzustellen.

Die Ausschreitungen begannen, als Teilnehmer der rechtsextremen Versammlung an der Haltestelle Kiwittstraße in einen Bus stiegen. Nach Ermittlungen der Polizei griffen sie Gegenprotestierende an, bevor sie aus dem Fahrzeug flohen. Die herbeigerufenen Einsatzkräfte trafen am Tatort ein und leiteten umgehend Maßnahmen ein.

Die Beamten identifizierten 19 Verdächtige – 16 Männer und drei Frauen – im Alter zwischen 13 und 45 Jahren. Sieben von ihnen sind minderjährig; ihre Eltern oder Erziehungsberechtigten wurden informiert. Die Verletzten wurden wegen leichter Wunden medizinisch versorgt.

Polizeipräsident Andreas Stüve verurteilte die Gewalt und betonte, dass Rechtsextremisten in der Stadt keinen Platz hätten. Er lobte das schnelle und entschlossene Vorgehen der Einsatzkräfte. Das Polizeipräsidium Essen/Mülheim an der Ruhr hat für Rückfragen Kontaktdaten bereitgestellt, darunter Telefon, Fax, E-Mail und Social-Media-Kanäle.

Die Ermittlungen zu dem Angriff laufen weiter; alle 19 Verdächtigen sind nun bekannt. Die Polizei bekräftigte ihr Engagement, die öffentliche Sicherheit bei Demonstrationen zu gewährleisten. Zeugen oder Personen mit weiteren Hinweisen werden gebeten, sich direkt an die Pressestelle zu wenden.

Quelle