11,5 Millionen Euro für Essens neuen FutureWaterCampus zur nachhaltigen Wasserforschung
Lea Braun11,5 Millionen Euro für Essens neuen FutureWaterCampus zur nachhaltigen Wasserforschung
Die Universität Duisburg-Essen hat 11,5 Millionen Euro für ihren neuen FutureWaterCampus eingeworben. Die Einrichtung wird zu einem Zentrum für nachhaltige Wasser- und Abwasserforschung ausgebaut. Nach Angaben der Verantwortlichen handelt es sich dabei um einen bedeutenden Schritt für die Hochschule und die wissenschaftlichen Ambitionen der Region.
Die Förderung wurde offiziell von Oliver Krischer, dem Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, bekannt gegeben. Der Campus entsteht auf dem erweiterten Thurmfeld-Forschungsgelände, nördlich des Hauptstandorts der Universität.
Am FutureWaterCampus werden sich Forscherinnen und Forscher mit zukunftsweisenden Themen wie Algenzucht, fortschrittlichen Membrantechnologien und Photokatalyse beschäftigen. Ziel ist es, die Lücke zwischen akademischen Erkenntnissen und industrieller Anwendung zu schließen. Parallel dazu wird das Helmholtz Solution Lab Rur-Erft am Forschungszentrum Jülich widerstandsfähige Wasserkreisläufe in den Flusseinzugsgebieten NRWs untersuchen.
Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen lobte die Investition als "klare Bestätigung der Forschungsstärke der Stadt". Der Campus ist darauf ausgelegt, die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu intensivieren, um praxistaugliche Lösungen schneller zu entwickeln.
Mit der gesicherten Landesförderung kann der Bau des FutureWaterCampus nun voranschreiten. Die Forschung zu nachhaltigen Wassertechnologien soll sowohl der regionalen Wirtschaft als auch den Umweltzielen zugutekommen. Zudem festigt das Projekt Essens Position als wachsendes Innovationszentrum.






