1. FC Köln feuert Trainer Kwasniok – Funkel denkt über Rückkehr nach
Noah Albrecht1. FC Köln feuert Trainer Kwasniok – Funkel denkt über Rückkehr nach
1. FC Köln trennt sich von Cheftrainer Lukas Kwasniok nach schwacher Serie
Der 1. FC Köln hat sich nach einer enttäuschenden Ergebnisphase von Cheftrainer Lukas Kwasniok getrennt. Die Mannschaft liegt mit nur zwei Siegen aus den letzten 18 Spielen lediglich zwei Punkte über dem Relegationsplatz. Der ehemalige Trainer Friedhelm Funkel hat unterdessen eine mögliche Rückkehr an die Seitenlinie angedeutet.
Kwasnioks Abgang erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem der FC Köln am Tabellenende kämpft. Trotz der Trennung verteidigte Funkel die taktische Ausrichtung des Trainers sowie die Leistungen der Mannschaft. Gleichzeitig sprach er dem Interimstrainer René Wagner, der vorübergehend die Verantwortung übernommen hat, sein Vertrauen aus.
Funkel, der den Verein bereits dreimal trainiert hat, bleibt eine prägende Figur beim FC Köln. Seine früheren Engagements umfassen die Bundesliga-Saison 2001/02, die 2. Bundesliga 2002/03 sowie eine kurze Rückkehr in der Spielzeit 2003/04. Obwohl er offiziell noch nicht für die Position angesprochen wurde, räumte er ein, eine vierte Amtszeit in Betracht zu ziehen – sofern die Rahmenbedingungen stimmen.
Der 60-Jährige betonte die emotionale Intensität, die das Traineramt in Köln mit sich bringt. Zwar beschrieb er die Umgebung als anspruchsvoll, signalisierte aber, dem Druck gewachsen zu sein, falls er erneut gebraucht werde.
Aktuell setzt der FC Köln auf Wagner, um kurzfristig Stabilität zu schaffen, während gleichzeitig über langfristige Lösungen nachgedacht wird. Funkels mögliche Rückkehr verleiht der unsicheren Situation des abstiegsbedrohten Clubs eine weitere Unwägbarkeit. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob die interimistische Lösung Bestand hat oder ob ein erfahrenerer Kopf die Zügel übernimmt.






